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Warren Buffett: Der Jahrhundertkapitalist

Warren Buffett: Der Jahrhundertkapitalist

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Warren Buffett der Jahrhundertkapitalist Vom Zeitungsjungen zum Milliardär

Er ist Multimilliardär, genialer Investor, aber auch bodenständig und für seine Großzügigkeit bekannt. Die Rede ist von Warren Buffet. Seine Geschichte ist nicht nur einzigartig, sondern auch eng mit dem wirtschaftlichen Aufstieg der USA verbunden. Jetzt hat Gisela Baur, die Warren Buffet seit über 20 Jahren kennt, eine Biografie über ihn veröffentlicht. Der Titel: Warren Buffet – Der Jahrhundertkapitalist, erschienen im FinanzBuch Verlag.

Warren Buffet - Der JahrhundertkapitalistIn zwölf Kapiteln führt sie durch die Höhen und Tiefen von Buffets Leben und erzählt von seiner Kindheit, seinen ersten verdienten Millionen und dem Wachstum seines Imperiums, aber auch von seinen schwierigen Phasen in Zeiten des Neuen Markts und der Weltwirtschaftskrise.  Dabei beginnt die Autorin jedoch interessanterweise nicht bei der Geburt von Warren Buffet, sondern bei dessen Vater – Howard, der Warren in vielerlei Hinsicht, aber sicherlich am stärksten bei seinem Sinn für clevere Geschäfte, ähnelte.
Über Buffets Kindheit und zahlreiche kleine Anekdoten führt das Buch dann zu Buffets ersten Investments und seinen ersten Millionen. Bereits 1960 verwaltete Warren Buffet übrigens knapp zwei Millionen Dollar und erwirtschaftete einen Gewinn von rund 25 Prozent. Gleichzeitig, und das ist sicherlich neu für einige von euch, hat Warren Buffet eine Art Sinnkrise, denn es wird für ihn immer zermürbender, nach unterbewerteten Aktien zu suchen. Deshalb beschließt er kürzer zutreten und konzentriert sich fortan auf einige wenige Firmen, die er behalten will.

Auf den großen Aufschwung folgt jedoch Ende der 90er die Krise. Buffet habe, so die Biografin und einschlägige Medien der Zeit, den Boom der Tech-Aktien versäumt und nun seien diese Aktien so teuer, dass sich ein Investment nicht mehr lohne. Dass jedoch nur wenig später die Dotcom-Blase platzt und Buffet nur wenig angeschlagen aus dieser Blase herauskommt, wird, der Spannung wegen, erst am Ende des Kapitels erwähnt. Um Krisen und Kollaps dreht sich auch das anschließende Kapitel, welches zudem den Abschied von seiner Frau Susan, die 2004 nach einem Schlaganfall verstirbt, thematisiert. Den größten Raum des Kapitels nimmt jedoch die Weltwirtschaftskrise ein, in der Buffet den finanziellen Super-GAU für seine Firma Berkshire verhindern kann – allen Trends zum Trotz. Das Buch schließt mit dem großen sozialen Engagement des milliardenschweren „Magiers der Märkte“: Seine Spenden und seine Aufforderungen an andere Wohlhabende sind mittlerweile legendär – ebenso, wie die Hauptversammlungen seiner Firma Berkshire Hathaway, zu der die Aktionäre in Reisebussen und Tage vorher anreisen.

Die Biografie zu Warren Buffet lässt sich leicht lesen und führt spielerisch durch das Leben des genialen Investors – inklusiver aller Höhen und Tiefen. Wer sich weniger mit Buffets Investmentstrategie, als mit seinem Leben und seiner Motivation beschäftigen will, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt.

Zu kaufen gibt es das Buch beispielsweise bei Amazon * oder direkt beim FinanzBuch Verlag.

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Hinweis:
Die Rubrik Finanzbuch des Monats wird vom FinanzBuch Verlag gesponsert.

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